Bestattungs- und Grabarten

Sie haben die Wahl

Grundsätzlich kann man sich zwischen einer Erd- und einer Feuerbestattung entscheiden. Bei dieser Entscheidung spielen meist religiöse Überzeugungen eine Rolle.

Die meisten alternativen Bestattungsformen basieren auf einer Aschenbeisetzung. Die einzelnen Möglichkeiten können Sie hier nachlesen. Wir informieren Sie gerne auch in einem persönlichen Gespräch.

Erdbestattung

Im Anschluss an die Trauerfeier wird der Verstorbene im Sarg in der Erde beigesetzt. Die Trauergemeinde begleitet die Zeremonie und kann Blumen und Kränze ablegen.

Ein Grab muss gemäß Friedhofssatzung für die Dauer der Ruhezeit gepflegt werden und kann bepflanzt oder mit einer Steinplatte geschmückt werden. Die Ruhezeiten betragen bei einem Erdgrab zwischen 25 und 30 Jahren.

Zu den zur Verfügung stehenden Grabarten finden Sie hier ausführliche Informationen.

Feuerbestattung

Auch für eine Feuerbestattung wird ein Sarg benötigt. Die Trauerfeier findet üblicherweise vor der Einäscherung statt und kann in unserem Haus würdevoll durchgeführt werden. Der Sarg wird anschließend nicht auf dem Friedhof beigesetzt, sondern von uns in das Krematorium Siegen (Peter Schmidt GmbH: www.krematorium-siegen.de) überführt. Dort wird der Sarg des Verstorbenen nach strengen gesetzlichen Vorgaben eingeäschert.

Die Beisetzung mit der Urne kann erst einige Tage später stattfinden. Die Angehörigen können ihre Verstorbenen zu seiner letzten Ruhestätte geleiten.

Die Asche des Verstorbenen kann auf unterschiedliche Art und Weise beigesetzt werden.
Auch hier gibt es verschiedene Grabarten, die Sie im Einzelnen hier nachlesen können.

Seebestattung

Eine Seebestattung ist eine Bestattungsart, die heutzutage jeder Mensch in Anspruch nehmen kann. Nach der Einäscherung des Verstorbenen wird die Asche in einer Urne auf See überführt. Spezielle Reedereien führen Seebestattungen in der Nord- oder Ostsee und im Atlantik durch. Nach Überschreiten der Dreimeilenzone wird die Asche des Verstorbenen in einer abbaubaren Urne im Meer beigesetzt. Auf einer Seekarte wird der genaue geografische Punkt der Beisetzung eingetragen. Die Angehörigen können auf dem Schiff eine Trauerfeier abhalten und einen Geistlichen oder einen Trauerredner dazubitten. Eine Seebestattung ist aber auch ohne die Angehörigen möglich.

Bei einer Seebestattung sollte man unbedingt bedenken, dass die Angehörigen danach keinen Ort mehr haben, an dem sie ihren Verstorbenen besuchen können. Ein gemeinsames Gespräch mit der Familie ist daher sehr wichtig, um herauszufinden, ob diese Bestattungsart die richtige ist.

Diamantbestattung

Eine Diamantbestattung bedeutet ein besonderes Andenken an den Verstorbenen. Das Schmuckstück, der Diamant, wird aus einem Teil der Asche des Verstorbenen in einem speziellen Verfahren hergestellt. Der weitere Teil der Asche kann in einem Urnengrab beigesetzt werden.

 

Baumbestattung

Die Natur verspricht vielen Menschen Ruhe und Frieden. Mit einer Baumgrabstätte wird der Wald zum Ort des Gedenkens. Bei der Beisetzung wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen an den Wurzeln eines Baumes, entweder im Friedwald oder auf einem Waldfriedhof, beigesetzt. Schon zu Lebzeiten kann ein Baum ausgesucht und erworben werden, er ist auch als Familiengrabstätte nutzbar. Die Baumgrabstätte kann mit einer Namensinschrift versehen werden. Man sollte darauf achten, dass der Weg zu dem Baum gut begehbar ist, falls Sie das Grab häufig aufsuchen wollen. Bei einer Baumgrabstätte ist die Grabpflege ein Teil der Natur.

Unser Partner bei einer Baumbestattung ist der RuheForst Wildenburger Land (www.ruheforst-wildenburgerland.de).

Trauerfeiern können auch vor einer Bestattung im RuheForst in unserem Hause stattfinden.